Geschichte

Meine Geschichte

Ich bin jemand, der nach einer spannenden Zeit als Physiker und einer mehrjährigen Tätigkeit bei einer Schweizer Grossbank – unter anderem als Senior Software Engineer, Solution Architect und auch im Production Support – vorzeitig in den Ruhestand gegangen ist.

Während meiner beruflichen Pause, um mich um meinen Sohn zu kümmern, hatte ich die Gelegenheit, zwei Spiele zu entwickeln. Das war eine interessante und unterhaltsame Erfahrung. Danach habe ich mich verstärkt dem Bereich der KI gewidmet, den ich schon lange verfolge. Es war spannend zu sehen, wie sich die KI-Entwicklung im letzten Jahrzehnt so rasant weiterentwickelt hat.

Ich habe miterlebt, wie die Möglichkeit, mithilfe von KI Codeänderungen sowie Workflow- und Stabilitätstests schnell umzusetzen, die Entwicklung interner Bankanwendungen verändert hat – ein Bereich, den ich über Jahrzehnte hinweg aus eigener Erfahrung kenne. Dieser Wandel hat meine Sichtweise auf massgeschneiderte Anwendungen verändert. Es ist jetzt möglich, spezialisierte Anwendungen zu deutlich geringeren Kosten zu entwickeln, mit einem kleinen Team und einer überschaubaren Investition in leistungsstarke Computer und lokal ausgeführte KI.

Lass dich von der Fülle an YouTube-Videos nicht dazu verleiten, zu denken: „Ich könnte ja genauso gut meine eigene App bauen." KI hat zwar viele Vorteile, aber sie kann die jahrelange Erfahrung und den Weitblick, die für Design und Tests nötig sind, noch nicht ganz ersetzen. Apps, die nur mit KI und ohne fundiertes Verständnis der App-Entwicklung erstellt werden, stossen oft schnell an ihre Grenzen, sobald das erste Problem auftritt.

Ich habe mich entschieden, eine App zu entwickeln, die perfekt auf die Bedürfnisse eines mir gut bekannten Inhabers einer Reinigungsfirma zugeschnitten ist. Dank der KI, die ich von Anfang an eingebunden habe, konnte ich die App in nur drei Wochen bauen und testen – für die man normalerweise mindestens sechs Monate gebraucht hätte. Dabei wurde mir klar, wie unglaublich hilfreich moderne KI-Werkzeuge eigentlich sind – besonders im Vergleich zu den drei bis fünf Softwareentwicklern, die früher an meinen Projekten gearbeitet haben, als ich noch als Software Engineer tätig war.